SLUB Dresden und Zentral- und Landesbibliothek Berlin restituieren NS-Raubgut an Nachfahren von Julius Hellmann
Die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB Dresden) und die Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) haben 43 Bücher und sieben lose Exlibris an Nachfahren des Bankiers und Generalkonsuls Julius Hellmann übergeben. Die Bücher gelangten durch NS-Raub in den Besitz der Berliner Stadtbibliothek und der SLUB Dresden. Im Rahmen der Provenienzforschung konnten sie anhand der enthaltenen Exlibris ihrem ursprünglichen Eigentümer zugeordnet werden. Julius Hellmanns Urenkelin reiste nach Berlin, um das Forschungsteam zu treffen und die Bücher ihres Urgroßvaters kennenzulernen: «We were overwhelmed by the dedication, commitment and kindness of the research team. They have restored a part of our family’s lost history. The books are now with us at our home in Israel and we will treasure them for what they stand for and the amazing journey they have made.” Der 1877 in Freiburg im Breisgau geborene Julius Hellmann war als Bankier und Generalkonsul in Berlin tätig. Während des Nationalsozialismus wurde er als jüdisch verfolgt, floh zunächst nach Südafrika und 1938 in die Niederlande, wo er ab 1942 von der Widerstandsbewegung an verschiedenen Orten in Amsterdam und
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