Trotz Mehreinnahmen spart der Bundesrat bei den Ärmsten
Trotz Mehreinnahmen spart der Bundesrat bei den Ärmsten Politik & Recht & Gesellschaft PPS Do., 20.08.2026 - 14:25 (Bern)(PPS) Finanzministerin Karin Keller-Sutter verkündet in der Hochrechnung zum Bundeshaushalt den grossen Geldsegen aus der Gewinnsteuer. Gleichzeitig ist dem Voranschlag 2027 zu entnehmen, dass der Bundesrat die internationale Zusammenarbeit der Schweiz weiter kürzen will. Nun wird es Parlament sein, die finanzpolitischen Prioritäten des Bundesrats zu korrigieren. Ende Juni hatte der Bundesrat mit einem Paukenschlag die internationale Zusammenarbeit der Schweiz grundlegend neu aufgestellt. Durch eine Entflechtung der Arbeit von DEZA und SECO steigen die beiden Ämter aus verschiedenen Ländern aus, was zu Kürzungen von über 20 Millio-nen Franken jährlich führen soll. Zudem sieht der Bundesrat eine massive Verschiebung der Finanzmittel von der langfristigen Entwicklungszusammenarbeit hin zur Humanitären Hilfe vor. Mit dem Voranschlag 2027, den der Bundesrat heute publiziert hat, ist diese Kehrtwende erstmals konkret abgebildet, und sie wurde gar noch verschärft. Der Bundesrat sieht zusätzlich zu den im Juni kommunizierten 20 Millionen weitere jährliche Kürzungen im U
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