Ergänzende Ausstellungen in Quedlinburg & Baumannshöhle Rübeland
Augenzeugen gibt es vermutlich nicht mehr, dafür aber viele Erinnerungen und Dokumente: Das verheerende Bodehochwasser zum Jahreswechsel 1925/26 hat zahlreiche Orte im Harz verwüstet und erhebliche Schäden an Häusern, Infrastruktur und Landwirtschaft verursacht. Starke Schneefälle, dicht gefolgt von einem massiven Temperaturanstieg mit intensiven Regenfällen sorgten vor gut 100 Jahren im Harz für eines der schwersten Hochwasser der Neuzeit. Wo die Bode sonst beschaulich entlangfließt, trat ein reißender Strom über die Ufer. Um an das Extrem-Hochwasser von Ende 1925 zu erinnern und auf danach umgesetzte Maßnahmen zum Hochwasserschutz an der Bode hinzuweisen, hat der Talsperrenbetrieb in enger Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium die Ausstellung „100 Jahre Hochwasserschutz an der Bode – Naturgefahr im engen Tal“ gestaltet. Bereits seit Januar 2026 können sich Interessierte in der Talstation der Seilbahn Thale über die Flut informieren. Ergänzend dazu sind im Harz ab sofort zwei kleinere Sonderschauen zu sehen. Sie wurden am heutigen Mittwoch von Umwelt-Staatssekretär Dr. Steffen Eichner in der Marktkirche St. Nikolai in Quedlinburg und in den Rübeländer Tropfsteinhöhlen eröffnet.
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