Im Vogtland liegt ein Schatz
Im Mix mit Solar- und Windenergie gewinnt die Erdwärme für die Energiewende zunehmend an Bedeutung. Sie steht konstant zur Verfügung. Geothermie ist jedoch nicht überall verfügbar und nutzbar, da das Potenzial häufig an tief unter der Erde, im Gestein zirkulierendes warmes Wasser gebunden ist. Hinweise auf so ein Thermalwasser-Reservoir sind im südwestlichen Vogtland zu finden: An der Neumühle sprudelt ganzjährig warmes Wasser mit 25 Grad Celsius aus dem Boden und in der ehemaligen Flussspat-Grube Schönbrunn fließt in 500 Metern Tiefe Wasser mit einer konstanten Temperatur von 38 Grad Celsius. Im Rahmen des Forschungsprojektes »E4Geo« des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) wurde dies zum Anlass genommen, das Potenzial der Wärmeversorgung mit Tiefengeothermie im Vogtland zu untersuchen und daraus auch Rückschlüsse für die Energie- und Wärmewende in Sachsen zu ziehen. Gemeinsam mit externen Forschungspartnern ist in den vergangenen vier Jahren der tiefere Untergrund untersucht und geothermisch bewertet worden. Jetzt liegen die Ergebnisse vor, die gestern zum Projektabschluss auf einer Fachveranstaltung des LfULG in Plauen vorgestellt wurden. Mit H
Free plan · Plus CA$29 or Pro CA$99/month


