Für saubere Gewässer in Sachsen: Folgen des Altbergbaus nachhaltig begegnen
Halb- und Schwermetalle wie Cadmium, Zink, Nickel, Kupfer und Arsen beeinträchtigen heute noch viele Flüsse und Bäche in Sachsen. Im Erzgebirge betrifft es etwa ein Drittel der untersuchten Gewässer. Die Quellen der Belastungen reichen oft auf den bis zu 850 Jahre alten Erz- und Steinkohlebergbau zurück. Im Rahmen eines Forschungsvorhabens des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) zu »Naturbasierten Lösungen für Gewässerbelastungen aus dem Altbergbau«, soll gemeinsam mit der G.E.O.S. Ingenieurgesellschaft mbH (Auftragnehmer) ein Lösungsansatz gefunden werden, wie Arsen- und Schwermetallbelastungen nachhaltig und vor allem kostengünstig aus der Entwässerung des Altbergbaus zurückgehalten werden können. Mit der heute feierlich eröffneten Demonstrationsanlage am St. Christoph Stolln in Breitenbrunn/Erzgebirge ist ein wichtiger Meilenstein im Projekt erreicht worden, so das Fazit der Projektpartner LfULG und G.E.O.S. beim Vor-Ort-Termin. Bei der Anlage handelt es sich um die erste in-situ- (in die Natur integrierte) Wasserbehandlungsanlage ihrer Art in Deutschland. Dabei kommt ein passives, naturbasiertes Reinigungsverfahren zum Einsatz ohne die Zugabe
Free plan · Plus CA$29 or Pro CA$99/month


