Einstein-Teleskop: Studie sieht Vorteil in Doppel L-Konstruktion
Auf dem Weg zur Standortentscheidung für eines der größten gesamteuropäischen Wissenschaftsprojekte der nächsten Jahrzehnte treiben Sachsen und Sardinien ihre gemeinsame Bewerbung für das Einstein-Teleskop weiter voran. Auf Einladung der italienischen Ministerin für Universitäten und Forschung, Anna Maria Bernini, reiste Sachsens Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow auf die Mittelmeerinsel. Gemeinsam mit der Präsidentin der Regionalregierung Sardiniens besichtigte er den vorgeschlagenen Standort: das stillgelegte Bergwerk Sos Enattos bei Lula. Der Freistaat und Sardinien setzen als Partner auf eine geteilte Forschungsinfrastruktur als Doppel-L – im Lausitzer Granit und dem alten Bergwerk von Sos Enattos. Eine aktuelle Analyse sieht in dieser Variante den wissenschaftlich größeren Nutzen gegenüber einer Dreieck-Konstruktion. (Geometrie Comparison Report) Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow: »Das bestätigt die gemeinsame Standortbewerbung Sachsens mit der italienischen Region Sardinien, die genau diesen Ansatz verfolgt. Mit einem Teil des Einstein-Teleskops in der sächsischen Lausitz und einem auf Sardinien wird zudem der länderübergreifende Charakter dieses einzigartigen Projek
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