Zuschlag für sächsischen Kraftwerksstandort ist wichtiges Signal für Versorgungssicherheit und Strukturwandel
Der bisherige sächsische Braunkohlestandort Boxberg der LEAG hat bei den Ausschreibungen nach dem Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz (StromVKG) zwei Zuschläge erhalten. An diesem Standort sollen künftig neue Gas-Kraftwerke (rund 910 rMW) entstehen, die später auch auf einen Betrieb mit Wasserstoff umgerüstet werden können. Dazu erklärt Sachsens Wirtschafts- und Energieminister Dirk Panter: »Das ist eine gute und enorm wichtige Nachricht für Sachsen und für ganz Ostdeutschland. Das Ende der Braunkohle bedeutet also nicht das Ende des Kraftwerksbetriebs. Auch künftig wird das Energieland Sachsen einen bedeutenden Beitrag für die Versorgungssicherheit leisten – wie schon seit vielen Jahrzehnten. Wir brauchen auch künftig ausreichend steuerbare Stromerzeugung, um die schwankende Einspeisung aus erneuerbaren Energien auszugleichen und die Versorgung von Wirtschaft und Bevölkerung zuverlässig sicherzustellen. Zu begrüßen ist, dass die bezuschlagten Gebote deutlich unter dem Höchstwert lagen. Durch die Weiternutzung bestehender Infrastruktur am Kraftwerkstandort Boxberg in Sachsen werden Kosten für einen kompletten Kraftwerksneubau vermieden. Das ist volkswirtschaftlich s
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