Politische Bildung – Historisches Lernen mit einer Überlebenden der Shoah
Klassen ab der Jahrgangsstufe 8 haben von Montag, den 26.10., bis Freitag, den 30.10.2026 die Möglichkeit, für 90 Minuten mit einer der letzten Überlebenden der Shoah ins Gespräch zu kommen. Im Rahmen des Zeitzeugenprojekts »Demokratieerziehung/Gespräche mit Überlebenden des NS-Regimes an sächsischen Schulen« besucht die Zeitzeugin Anna Strishkowa die Stadt Leipzig, erzählt von ihrem Leben und beantwortet Fragen der Teilnehmenden. Da sie kein Deutsch spricht, wird eine Dolmetscherin vor Ort sein. Über die Biografie der Frau und ihre Erzählungen erfahren die Schülerinnen und Schüler, was es heißt, in einer menschenverachtenden Diktatur leben zu müssen. Grundrechte, die nicht respektiert werden, ständige Demütigung und Entwürdigung, die stete Lebensgefahr und die Ermordung der eigenen Familie – dies sind Schicksale, die zum Nachdenken über für jede Gesellschaft elementare Werte anregt. Das Schicksal der Zeitzeugin und ihre Erzählung machen die Shoah greifbar und emotional erlebbar. Die Veranstaltung wird für Schulen kostenfrei angeboten. Das Projekt wird seit mehreren Jahren in Zusammenarbeit zwischen dem Sächsischen Kultusministerium und dem Maximilian-Kolbe-Werk e.V. durchgeführt.
Résiliable à tout moment · 99 $ CA/mois


