Staatsminister Weimer zum Gedenken an die Novemberpogrome: „Kein Platz für Antisemitismus -jüdisches Leben muss selbstverständlich und sicher sein“
Staatsminister für Kultur und Medien, Wolfram Weimer, mahnt zum Jahrestag der Reichspogromnacht, das Erinnern an den 9. November 1938 sei kein Blick in die Vergangenheit, sondern Verpflichtung für Gegenwart und Zukunft. Antisemitismus und Hass dürften keinen Platz in unserer Gesellschaft haben. Staatsminister Weimer erklärte: „Die Novemberpogrome waren kein spontaner Ausbruch von Gewalt. Sie waren ein staatlich organisierter und gelenkter Terror, initiiert von einem Regime, das jüdische Menschen systematisch entrechtete, ausgrenzte und schließlich vernichten wollte. Zugleich offenbarten sie das Versagen einer Gesellschaft, in der zu viele schwiegen, wegschauten oder die Verbrechen unterstützten. Das Gedenken an den 9. November 1938 ist deshalb weit mehr als ein Blick in die Vergangenheit. Es verpflichtet uns für unsere Gegenwart und Zukunft. Gerade angesichts des zunehmenden Antisemitismus dürfen wir nicht vergessen, wohin Ausgrenzung, Menschenfeindlichkeit und Gleichgültigkeit fü...
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