Sachsen fordert mehr Schutz und Widerstandskraft für Energienetze - Energieministerkonferenz berät sächsischen Antrag
Eine intakte Energieinfrastruktur ist unverzichtbare Grundlage für die Daseinsfürsorge und für das Funktionieren der Wirtschaft in Deutschland. Angesichts gezielter Sabotageakte und den Bedrohungen durch aktuelle geopolitische Konflikte drängt Sachsen nun auf entschlossene und kontinuierliche Verbesserungen beim Schutz der heimischen Energieversorgung. Die Verantwortung für diese Aufgabe liegt zunächst gemäß § 11 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) bei den Energieversorgern und Netzbetreibern. Diese nehmen ihre Aufgabe sehr ernst und kommen ihr auch zuverlässig nach: Die Krisen- und Notfallpläne der Energieversorger haben sich bei den unterschiedlichsten Schadens- und Sabotagefällen vielfach bewährt. Die Bedrohungslage hat sich verändert und wird sich weiter verändern. Um das hohe Niveau der Versorgungssicherheit in Deutschland weiterhin zu garantieren, müssen Schutzmaßnahmen und Abwehrmöglichkeiten fortlaufend an die dynamische Sicherheitslage angepasst werden – und dafür braucht es die entsprechenden Rahmenbedingungen. Ein entsprechender sächsischer Antrag steht auf der kommenden Energieministerkonferenz (11. bis 13. November 2026 in Göttingen) zur Debatte. Wirtschafts- und Energiemi
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